TID-Semester-Projekte des Studiengangs Transportation Interior Design

Rosi Weiße - Arne Thiel - Alissa Steinmüller (TID-5. Sem. Bachelor): "axion"

Brian Hussmann, Rebecca Sackmann (TID-5.Sem. Bachelor): "Green Flow"
Studenten des 3. und 5. Semesters des Bachelor-Studiengangs Transportation Interior Design präsentierten am vergangenen Freitag erfolgreich ihre Semester-Projekte für die Marke „smart“ zu den Themen “brand_X” und „e-ride“. Dabei ging es um visionäre Interior-Studien zu vorab erarbeiteten Zukunftsszenarien mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, alternative Mobilitätskonzepte, erneuerbare Energien und markenspezifisches Design.
Die Arbeiten des 3.Semesters zu “brand_X” beschäftigten sich im Speziellen mit der Übertragung einer nichtautomobilen Marke auf die Marke „smart“. Beim Thema „e-ride“ im 5. Semester lag der Focus auf alternativen Antrieben und der Mediaisierung. Ergebnisse waren in Teamarbeit geschaffene Fahrzeugkonzepte, die auf unterschiedlichsten Szenarien aufbauend innovative Ansätze zu einem neuen Umgang mit Formen und Materialien im Innenraum zeigten
Der Reutlinger General-Anzeiger schreibt dazu:
Autos für übermorgen:
REUTLINGEN. Das Auto für übermorgen ist winzig - und faltet sich bei Bedarf auf, bis die ganze Familie hineinpasst. Es fährt natürlich mit Elektromotor, damit die Luft nicht noch stickiger wird. Um die Ecke reicht der Saft aus der Batterie allemal. Aber soll es mal weiter weggehen, klinkt sich der Wagen in den »Speedway« ein, dessen Schienen ihn mit Strom aus Solaranlagen versorgen: In der Reutlinger Hochschule ist das smarte Fahrzeug schon erdacht.
»Transportation Interior Design«: Auf Deutsch klingt »Innenraumgestaltung von Fahrzeugen« nach herzlich wenig. Doch die Studenten entwickeln Vorstellungen, die weit über den Alltag der Autobauer hinausgehen. Ihre Fahrzeuge sehen ungewöhnlich aus und sind aus Werkstoffen erbaut, die mehr können als Blech und Plastik. Beispielsweise sich verformen, wenn elektrische Spannung es befiehlt, oder die Farbe wechseln.
Sie können ihre Fahrgestelle zusammenziehen und ausdehnen, die Fahrgastzelle aufstellen oder flachlegen, Teile davon als Kinder- oder Gepäckwagen freigeben. »Geparkt werden sie wie die Fledermäuse«, in Silos hängend: Raic Riesinger, Sabrina Essig und dreißig weitere Designstudenten des dritten und fünften Semesters stellten am Freitag ihre teils sensationellen Ideen vor, zeigten Modelle, Materialproben und Computersimulationen.
2005 ist dieser Studiengang eingerichtet worden. 2008 haben die ersten vier Absolventen die Hochschule verlassen, um ihre neuen Ideen in der Industrie zu vertreten. Jährlich werden es etwa 18 sein, wenn der Fachbereich vollständig ausgebaut ist, erläutern die Professoren Andrea Lipp und Michael Goretzky. Dann werden die Arbeiten auch außerhalb der Uni so präsentiert werden können, wie sie es verdienen. (GEA)
